Achtsamkeitsimpuls |   Übergeordnet

Meinen Ort des Träumens, an dem ich mich dem Himmel nahe fühle, finde ich, wenn ich nähe.

Einfach nur „weg wollen“. Ich glaube, diesen Wunsch kennt jeder von uns. Weil uns manchmal irgendetwas „zu viel“ wird, ganz egal ob in Beruf oder Freizeit, mit Familie oder Freunden.
Weg zu wollen, heißt nicht, dass ich in Urlaub fahren möchte. Vielmehr brauche ich einen Ort, der mir guttut, einen Ort, an dem ich träumen kann, in mir versinken kann. Dort lasse ich alles Belastende hinter mir.
Vielleicht ist einer von Ihnen ein Mensch, der wirklich in den Himmel schaut, in das Blau hinein versinkt und die Seele baumeln lassen kann. Ein anderer findet diesen Ort im meditativen Betrachten der Meereswellen, die immer wieder den Sand des Strandes neu formen. Oder es ist der Sommergarten, der jemanden in eine andere Traumwelt führt. Mancher fühlt das sogar, wenn er fleißig die Kräuter, die nicht an der richtigen Stelle wachsen, herauszupft.

Meinen Ort des Träumens, an dem ich mich dem Himmel nahe fühle, finde ich, wenn ich nähe. Ich tauche ein in eine eigene Welt, höre nichts mehr um mich herum, vergesse ganz die Zeit und bin nur noch bei Stoff, Nadel und Faden. Trage ich ein selbstgenähtes Kleidungsstück und werde darauf angesprochen, dann spüre ich in meiner Freude wieder ein Stückchen Himmel in mir.    

 

(Myriam Gerling)

 

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