Frei von Sklaverei und Tod Erstellt von KEFB im Bistum Essen | |   Übergeordnet

Pessach beziehungsweise Ostern

Die Beziehung zwischen Pessach und Ostern lädt zum Nachdenken über die Beziehung von Judentum und Christentum ein. Die beiden Feste finden ungefähr zur selben Zeit (wenn auch nicht am selben Tag) statt. Sie thematisieren Befreiung.

 

Das Plakat ist ein Beitrag der ökumenischen Kampagne #beziehungsweise –jüdisch und christlich: näher als du denkst“, die zum Festjahr 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland dazu anregen möchte, die enge Verbundenheit des Christentums mit dem Judentum wahrzunehmen.

 

Ostern

Die Feiern der österlichen Tage folgen einer anderen Erzählung als das biblische und das spätere jüdische Pessach. Sie bilden die im Neuen Testament erzählte Geschichte vom Einzug in Jerusalem (Palmsonntag) zum letzten Abendmahl, zur Fußwaschung und dem Gebet am Ölberg (Gründonnerstag), zu Leiden, Tod und Begräbnis (Karfreitag) und schließlich zur Auferstehung Jesu (Karsamstag und Ostersonntag) ab. Christ*innen gedenken des Leidens Jesu Christi und feiern seine Auferstehung vom Tod. - Gott befreit und erlöst.

Pessach

Pessach feiert den Auszug Israels aus der Sklaverei Ägyptens. In Erinnerung an diesen Befreiungsakt Gottes wird eine Woche lang ein Fest begangen, das bei religiösen wie bei säkularen Juden so tief verankert ist wie wohl kein anderer jüdischer Feiertag.

Ein zentrales Gebot des Festes lautet, den Kindern von Auszug und Befreiung zu erzählen, um auch ihnen diese Identifikation mit der Geschichte Israels zu ermöglichen. Die Rituale richten sich an Kinder und Erwachsene gleichermaßen, denn jede/r ist aufgefordert, sich als Teil dieser Geschichte zu erleben und sie sich zueigen zu machen. - Gott befreit und erlöst.

 

Weitere Texte, Hintergrundinformationen und Veranstaltungshinweise finden sich dazu auf der -> Homepage der Kampagne, deren Anliegen die KEFB mit der Veröffentlichung und Verlinkung auf dieser Seite unterstützt.

 

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