WAS TUN! In Corona-Zeiten - Unsere Tipps für Sie

Glauben & Denken:

Niemand bleibt allein

Gedanken, Bilder, Angebote und Tipps

Auf den Seiten des Bistums Hildesheim hat Mathias Streicher, Päd. Mitarbeiter in der KEFB Essen, diese Broschüre des Bündnis "Niedersachsen hält zusammen" entdeckt.

Auf 24 Seiten finden sich schöne und praktische Anregungen, die durch die Pandemie-Zeiten im Herbst und Winter begleiten wollen. Von bundesweit geschalteten Telefonnummern, die Hilfestellung geben können, über Geschichten, Buchempfehlungen und Alltagstipps bis hin zum Gebet, sind diese Seiten eine wohltuende Unterstützung in schweren Zeiten.

-> Broschüre: Niemand bleibt allein


Anders Hören

Urlaubszeit = Besinnungszeit

Zur Halbzeit der Sommerferien in NRW empfehlen wir den Podcastanders hören mit Urlaubs- und Lesetipps der Redaktion von Andere Zeiten e. V.

Andere Zeiten e. V. ist ein gemeinnütziger, ökumenischer Verein aus Hamburg, der einer kommerzialisierten Gesellschaft etwas Spirituelles entgegensetzen möchte: Angebote, die helfen, die Zeiten des Kirchenjahres und die christlichen Feste wieder zu entdecken und sinnvoll zu gestalten. Oder wie sie selbst sagen:

"Der Wechsel von Alltag und Sonntag tut der Seele gut und gibt dem Leben Rhythmus, Orientierung und Sinn. Wir möchten Menschen bei der Suche nach Gott und auf dem Weg ihres Glaubens unterstützen: mit meditativen und informativen Texten, mit Aktionen und Symbolen zum Anfassen."

Das bekannteste Angebot ist dabei der Kalender Der Andere Advent, der 1995 erstmalig aufgelegt wurde.

Im Podcast plaudert die Redaktion über den Urlaub: Was brauchen wir für einen gelungenen Urlaub? Ruhe oder Aktion? Begleitung oder lieber allein? Und sie verrät ihre liebste Urlaubslektüre.

-> Podcast: Urlaubszeit ist Besinnungszeit


Lebendig sein

Passend zu Pfingsten empfiehlt Stefanie Hecke, Pädagogische Mitarbeiterin der KEFB Oberhausen, den folgenden Text von Ute Latendorf mit besten Wünschen zur Beherzigung.

Ute Latendorf, heute 69 Jahre alt, schreibt seit ihrer frühen Jugend bis heute Gedichte und Texte über alle Themen des menschlichen Lebens: Liebe, Abschied, Trauer, Freude, Hoffnung, Verzweiflung, Natur, Frieden, Jugend, Eltern sein, Alter, Krankheit und Tod. Ihre Gedichte sind in Anthologien, auf Fotokarten, in Kalendern und in 24 Einzelbüchern und -heften erschienen.

Wir danken für die freundliche Genehmigung, den Text auf dieser Seite einstellen zu dürfen. Mehr über die Autorin und ihre Werke erfahren Sie auf ihrer -> Homepage.

 

LEBENDIG SEIN
 
Ich wünsche dir,
dass du lebendig bleibst.
Immer glücklich geht nicht,
aber immer lebendig sein geht.
Glücklich und unglücklich sein,
lachen und weinen,
mutig und ängstlich sein.
Lebendig sein.
Sehen, hören, riechen, fühlen, tasten,
spüren und wahrnehmen.
Echt sein, berührt sein.
Krisen bewusst durchstehen.
Wütend sein, aufbegehren, kämpfen.
Lieben,
vor allem lieben!
Lebendig sein.

                                       
Ute Latendorf

 

 


Kinderkirche online

Handpuppen aus dem Kindergottesdienst auf YouTube

Jule und Freddy heißen die beiden Handpuppen, die normalerweise die kleinen Gottesdienstbesucher der Gemeinde St. Bonifatius in Essen-Huttrop sonntags begleiten. Doch in Corona-Zeiten müssen die KInder nicht auf ihre beiden Freunde verzichten: Wie das Bistum Essen auf seiner Homepage -> berichtet, hat das Kinderkirche-Team einige Videos mit den Beiden produziert. Jede Woche erstellen einige engagierte Eltern aus dem Team ein neues Video, das sie auf YouTube hochladen. Unter dem Motto "Kinderkirche unterwegs" begeben sich Jule und Freddy dabei zu unterscheidlichsten Orten, wie z. B. einem Friedhof, um sie den Kindern vorzustellen. Offenbar mit Erfolg, da die Anzahl der Videoaufrufe höher ist, als die der sonntäglichen Teilnehmer*innen am Kindergottesdienst. Eine schönes Beispiel für kreative Lösungen in schwierigen Zeiten.

-> Kinderkirche unterwegs

 


Nonnenausstellung

Schweizer Museum bietet virtuelle Besichtigung

Am Anfang der Geschichte Essens stand ein Frauenstift.

Dass sich gerade für Frauen im Mittelalter hinter den Klostermauern neue Horizonte eröffneten, sollte seit Sonntag eigentlich eine Ausstellung im Zürcher Landesmuseum zeigen.

Mit dem Titel "Nonnen. Starke Frauen im Mittelalter" macht das Landesmuseum eindrücklich deutlich, dass die vermeintlich abgeschotteten Klöster vielen Frauen einen Raum boten, um mit der Welt in Kontakt zu treten.

Mit der Corona-Krise haben die Nonnen nun auch noch einen Weg in das weltweite Netz gefunden:

Auf einem virtuellen Rundgang kann man jetzt den ganz unterschiedlichen Biografien von fünfzehn Klosterfrauen folgen und anhand von Dokumenten, Kunstwerken und Audiobeiträgen einen Einblick in das Leben gewinnen, das rund 10 Prozent der weiblichen Bevölkerung zwischen Hochmittelalter und Reformation in Europa führten.

Und der interessierte Besucher erfährt, wofür Katharina von Zimmern eigentlich 65 Liter Wein pro Jahr erhielt!

Der virtuelle Rundgang beginnt mit einem Klick auf diesen Link: -> https://virtuell.landesmuseum.ch/


Materialien für die Bibelarbeit

Die Homepage des Katholischen Bibelwerks

Auf der Homepage des Katholischen Bibelwerks-> www.bibelwerk.de finden sich seit vielen Jahren Informationen rund um die Bibel, Hinweise auf interessante Veranstaltungen zu biblischen Themen, Hilfen für Lektor*innen, Materialien und Methoden für die Arbeit mit der Bibel (allein oder in Gemeinschaft) und vieles mehr.
In diesen Wochen der Corona-Krise bietet das Bibelwerk weitere Möglichkeiten:
Drei Hefte aus der Reihe „bibel heute“ können kostenfrei als pdf heruntergeladen werden:

  • Das -> Themenheft Passion – Gott im Leiden: Hier gibt es u. a. Beiträge zu den verschiedenen  Passionstexten der Bibel, zu der Frage „Was ist wahr an der Kreuzigung Jesu?“ und Impulse dazu, was es überhaupt bedeuten soll, dass „Jesus für uns gestorben“ ist.
  • Im Themenheft - > Magnifikat – das Lied der Maria steht der biblische Text des Magnifikat-Gesangs im Mittelpunkt: „Die Kraft, der Glaube und die Zuversicht, die aus dem Lied der Maria sprechen, können auch heute Menschen ermutigen, gegen Unrecht und Benachteiligung einzustehen“ (bibel heute). Von diesem Text hat sich auch die Bewegung Maria 2.0 inspirieren lassen.
  • -> Exodus – Vom Auszug in die Freiheit ist der Titel des dritten Themenhefts. Neben Einblicken in „die roten Fäden des Buches Exodus“ geht es darin u. a. um Gedanken zu „Exodus in der Kirche, nicht aus der Kirche“, persönlich geprägte Erzählungen von Erfahrungen des Frei-Werdens/Frei-Seins und Gedanken zu dem Bild „Mutprobe“ von Martin Honert.


Darüber hinaus stellt das Bibelwerk-> Impulse zu den Schriftlesungen der Sonntage zur Verfügung. Neben den jeweiligen biblischen Texten enthält der Impuls ein einführendes Gebet, Leitfragen für die individuelle geistliche Schriftlesung, Wissenswertes zum Text, Hinweise zum Weiterlesen und Weiterdenken und Lesetipps. Wer diesen Impuls sonntags für sich nutzt, verbindet sich so auch mit vielen anderen Menschen an anderen Orten, die dies ebenso tun, und so wird das Wort Gottes auf indirekte Weise mit vielen Menschen geteilt.
Die Impulse können auch eine gute Grundlage sein für Video- oder Telefontreffen in der Pandemie-Zeit, in der Menschen miteinander weiter den Glauben und die Schrift teilen möchten – dass dies an vielen Orten geschieht, berichtet das Bibelwerk auf seiner Homepage.
Auch wenn nun wieder gemeinsame Gottesdienste unter bestimmten Rahmenbedingungen gefeiert werden dürfen, sind diese Impulse sicher weiterhin ein Gewinn für die eigene Beschäftigung mit der Bibel und helfen, daraus Kraft und Zuversicht zu schöpfen für die momentanen herausfordernden Zeiten.

Und jederzeit kann man auf der Homepage des Bibelwerks -> online in der Bibel lesen!

(Leonie Türnau, KEFB Duisburg)


Corona Gebet

Ein Text mit Perspektivwechsel

Patrick Mikolajczyk, Pädagogischer Mitarbeiter der KEFB Oberhausen, ist auf den folgenden Text immer wieder im Internet gestoßen. Er schreibt dazu:

"Dieses Gebet drückt unsere Ängste aus, gibt uns aber auch gleichzeitig Mut. Sie müssen dieses Gebet einmal von oben nach unten sprechen und dann von unten beginnen."

 

Corona Gebet
Corona ist eine Chance!
Nein, die Wahrheit ist,
dass Corona nur den Tod bringt,
dass es uns zerstört,
dass Corona uns alles nimmt.
Ich glaube nicht,
dass Corona unsere Rettung ist,
dass es uns erweckt,
uns entschleunigt,
dass Corona durch Distanz zeigt, wie wertvoll Nähe ist.
Es ist doch so,
dass Corona uns voneinander entfernt,
uns in den sozialen Abgrund stürzt,
uns vernichtet,
dass Corona uns einsam macht.
Ich weigere mich zu akzeptieren,
dass Corona uns zeigt, worauf es im Leben ankommt,
dass wir menschlicher werden,
zusammenhalten
aneinander denken,
dass wir nachdenken.
Es ist doch offensichtlich,
dass Corona die neue Pest ist,
dass wir alle sterben werden,
dass dies unser Ende ist.
Es wäre gelogen, würde ich sagen,
Corona bringt uns zusammen!

Und nun den Text von unten nach oben lesen

 

 

Der Text stammt von der Autorin Birgit Rautenberg, die beim Verfassen durch ein Gedicht von Iris Macke mit dem Titel "Advent heißt Warten" inspiriert wurde, das 2018 in "Der Andere Advent" vom Verein "Andere Zeiten e. V." veröffentlicht wurde.


Österliche Lichterkette

Eine Nachbetrachtung

Das Osterfest in diesem Jahr war etwas anders als sonst.


Die Freude über das Leben und die österliche Botschaft, dass der Tod nicht das letzte Wort hat, konnte nicht mit allen vertrauten und lieben Menschen in der gewohnten Nähe zueinander geteilt werden. Die österlichen Gottesdienste konnten nur online mitgefeiert werden, und die Weitergabe des Lichts in der Feier der Osternacht konnte nicht „in echt“ stattfinden.


Ein Projekt von Messdienerinnen und Messdienern (angestoßen im Oldenburger Land) hat dazu eingeladen, die Weitergabe des Lichts auf andere Weise zu vollziehen – und darin auszudrücken, dass die Kraft und die Stärkung füreinander, die darin liegen, auch ohne persönliche Begegnung ihre Wirkung entfalten können. Das Video zeigt das Projekt, wie es die Messdiener*innen von St. Marien in Wattenscheid-Höntrop umgesetzt haben – sehen Sie es sich an!


-> https://youtu.be/wFS40O8CcPs

Licht sein

In diesen Tagen gab und gibt es viele Menschen, die für andere ein Licht sind: in dem sie für jemanden einkaufen, die/der das Haus nicht verlassen kann, jemandem am Telefon lange zuhören, ihren Dienst tun in z.Zt. belasteten Bereichen (Altenheimen, Krankenhäusern, Supermärkten, Feuerwehren …), Hilfe leisten für überforderte Menschen …. – dafür sind wir alle sehr dankbar!


Das Video kann dazu einladen zu überlegen: Gibt es jemanden, dem/der ich in den kommenden Tagen und Wochen Licht schenken kann? Mit einem Anruf, einer Karte, einem Brief, einer E-Mail gibt es viele Möglichkeiten, Signale zu senden – Signale des Dankes, des Mitfühlens, des Interesses, der Stärkung, der Gemeinschaft und der Wegbegleitung Gottes, der Leben schenkt.

(Ansgar Stötzel/Leonie Türnau, KEFB Duisburg)

 

 


Philosophieren in Corona-Zeiten

Wer jetzt zu viel Zeit zum Lesen hat und diese am PC verbringen möchte, kann eine Menge von Angeboten zur Philosophie im Allgemeinen wie auch im Besonderen zu Corona-Auswirkungen im Netz finden. Mathias Streicher, Pädagogischer Mitarbeiter in der KEFB Essen, hat sie für uns zusammengestellt:

Auf der Seite -> www.zeno.org/philosophie lassen sich Originalwerke in deutscher Übersetzung aus allen Richtungen und Traditionen der Philosophie lesen und zum Teil auch herunterladen. Die Seite verweist dann auch weiter zu Biographien und weiteren Philosophie-Seiten.


Das beste Fachportal zur Philosophie, dessen Twitternachrichten auch auf aktuelle Online-Veranstaltungen philosophischer Art hinweisen ist -> https://open-access.net/informationen-fuer-verschiedene-faecher/philosophie


Mit klugen Kommentaren zur Corona-Krise auch als gesellschaftlicher und Lebenskrise ist die Philosophin Svenja Flaßpöhler schon mehrfach in den Medien vertreten gewesen. Svenja Flaßpöhler ist Mitbegründerin der PhilCologne und den Besucher*innen des Medienforums im Bistum Essen durch Lesungen und Veranstaltungen bekannt. Sie führt ein Corana-Tagebuch auf 3Sat (-> https://www.3sat.de/kultur/kulturzeit/corona-tagebuch-100.html) und hat dem Philosophiemagazin philomag ein interessantes Interview dazu gegeben (-> https://philomag.de/svenja-flasspohler-mein-leben-in-zeiten-von-corona/)


Verschiedene Philosophen finden sich mit Ihren Blogs auf der Seite von -> https://street-philosophy.de/blog-uebersicht/ Dort kann man sich anmelden und mitdiskutieren!

 


Muße

Einige Gedankensplitter

Maria Heun, pädagogische Mitarbeiterin der KEFB Bochum hat sich einige Gedanken zu der Zeit gemacht, die uns plötzlich unfreiwilligerweise zur Verfügung steht.

Wenn diese Zeit bewusst genutzt werden wird, kann aus ihr Muße enstehen - ein Begriff, den sie positiv deutet. In Ihrem Beitrag lädt sie ein, diese Muße für sich (neu) zuentdecken.

-> Muße - einige Gedankensplitter

 

 


Gedanken zur Regenbogenaktion

Haben Sie schon die ganzen Regenbögen in den Fenstern entdeckt? Im ganzen Land malen, basteln Kinder Regenbögen als Zeichen der Solidarität und Hoffnung. Immer wenn ich diese Regenbögen sehe, denke ich an folgende Bibelstelle:

„12 Und Gott sprach: Das ist das Zeichen des Bundes, den ich stifte zwischen mir und euch und den lebendigen Wesen bei euch für alle kommenden Generationen:
13 Meinen Bogen setze ich in die Wolken; er soll das Zeichen des Bundes werden zwischen mir und der Erde.“  Gen 9,12-13

Gott ist bei uns, auch in dieser Corona Krise. Er begegnet uns so bunt (auf verschiedene Art und Weise) wie der Regenbogen.  

Ich wünsche Ihnen ganz viel Gotteserfahrung in dieser Zeit.

Patrick Mikolajczyk

Pädgogischer Mitarbeiter

KEFB Oberhauaen/Mülheim


Kirchliches Leben in Zeiten von Corona

Online- und DIY-Gottesdienste

Auch die Seelsorge nimmt die Herausforderung an, in der Krise weiter für die Menschen da zu sein.

Gottesdienste, gemeinliches Leben in Treffpunkten und Versammlungen findet nicht mehr statt. Die folgenden Links zu Angeboten und Möglichkeiten zeigen, wie lebendig Kirche ist:

Das Bistum Essen lädt, ein den Sonntagsgottesdienst zu Hause zu feiern. Neben einer Übersicht über die im Netz, TV und Radio angebotenen Gottesdienstübertragungen ermuntert das Bistum, wie in den Anfängen der Kirche: "Gottesdienste selber zu Hause feiern".

Jeden Freitag werden dazu Hilfen, Texte und - > Anregungen für den Gottesdienst zu Hause veröffenlicht.

In diesem Zusammenhang macht Bischof Franz-Josef Overbeck daruf aufmerksam, dass durch den Auswahl von Veranstaltungen aber auch Gottesdiensten, bei den Hilfswerke, denen die sonntägliche Kollekte zugedacht wird, massiven EInbrüchen bei den Spenden drohen. Beispielhaft sei hier die MISEREOR geannt. Unter der Überschrift „Gib Frieden!“ wollte das Hilfswerk in der aktuellen Fastenzeit mit vielfältigen Aktionen in den Kirchengemeinden, Schulen und den verschiedensten Gruppen über den Zusammenhang von Armut, Hunger und Gewalt informieren. – und am kommenden Sonntag in den katholischen Gottesdiensten seine jährliche Kollekte für seine Hilfsprojekte zur Armutsbekämpfung in Afrika, Asien und Lateinamerika halten. -> Zum Nachlesen hier der Spendenaufruf des Bischofs

-> Online-Spendenformular von MISEREOR

 

Auch das Bistum Münster präsentiert seine -> Angebote und Ideen in Zeiten von Corona im Netz

 

-> "Gebet verbindet untereinander und entlastet" - Wort des Bischofs zum Sonntag, den 29. März 2020


Regeln für Absagen

Gefunden im Newsletter der Citypastoral am Essener Dom:

 

 

 

Bei allen Absagen gilt aber:

Gespräche sind nicht abgesagt,
Beziehungen sind nicht abgesagt,
Liebe ist nicht abgesagt,
Freude ist nicht abgesagt,
Solidarität ist nicht abgesagt,
Innehalten ist nicht abgesagt,
Zusammenhalt ist nicht abgesagt,
Dankbarkeit ist nicht abgesagt,
Fürsorge ist nicht abgesagt,
Selbstfürsorge ist nicht abgesagt,
Leben ist nicht abgesagt,
Hoffnung ist nicht abgesagt ...

Danke an Pastoralreferent Andreas Strüder
für diese Gedanken!

 

 


"Wie wir uns wundern werden, wenn die Krise vorbei ist" - Matthias Horx wagt eine RE-Gnose

Ein Lesetipp

Was eine PRO-Gnose ist wissen wir - die Vorhersage einer künftigen Entwicklung.

Der Trend- und Zukunftsforscher Matthias Horx beschreibt die Welt, in der wir plötzlich leben, als Blick zurück in einer RE-Gnose ausgehend von der Lage im Herbst 2020.

Die Welt, wie wir sie glaubten zu kennen, gibt es nicht mehr.

Neues entsteht, an dem wir uns mit ganzer Kraft beteiligen können.

Lesen hier seinen beachtenswerten Beitrag: -> Die Welt nach Corona


Zusammen sind wir mehr

Mutmachbotschaften im Videoblog

Die Probstei St. Marien aus Schwelm hat einen Videoblog auf You Tube eingerichtet, auf dem sie jeden Tag kleine Mutmachbotschaften und Impulse übermitteln.

Der Impuls am Abend des 24. März begann musikalisch mit der -> "Ode an die Freude".


Zeichen der Solidarität

Viele Menschen suchen in dieser außergewöhnlichen Zeit nach Möglichkeiten, ihr Mitgefühl und ihre Solidarität mit Betroffenen der Krise, Opfern, Erkrankten, Helfer*innen zum Ausdruck zu bringen.

Eine kleine Auswahl:

In einigen Städten und Kreisen des Bistums haben sich sowohl katholische wie evangelische Gemeinden entschlossen um 19.00 Uhr die Glocken Ihrer Kirchen läuten zu lassen. Sie laden zudem ein zu dieser Zeit eine Kerze oder Licht ins Fenster zu stellen und den Betroffennen gemeinsam im Gebet zu gedenken.

Lesen Sie dazu hier beispielhaft den gemeinsamen Aufruf der Katholischen und evangelischen Kirche in Essen.

 

Die Lokalzeit des WDR möchte mit der Aktion #Herzleuchten einladen, ein Zeichen der Dankbarkeit an alle, die Zuhause bleiben, Kranke behandeln und unsere Versorgung sichern, zu senden.

Dazu gibt es einen Download, mit dem eine Schablone erstellt werden kann, die die Aktion im heimischen Fenster erstrahlen lassen kann.

 

Mittlerweile deutschlandweit wird eine Aktion propagiert, in der Kinder einen gemalten Regenbogen als Zeichen der Solidarität und Hoffnungssymbol in ihr Fenster hängen sollen. Beim ab und zu notwendigen (und ja auch erlaubten) Spaziergang mit den Eltern draußen, können sie Regenbögen in den Fenstern suchen und zählen und können so sehen, dass es noch viele andere Kinder gibt, die wie sie in der gleichen Situation sind.

Hier eine Ausmalvorlage zu dieser Aktion auf der Seite von Radio Köln.

 

Weitere Appelle und Aktionen finden sich in den sozialen Netzwerken.

Viele Menschen drücken dort ihre Solidarität mit den Opfern, Betroffenen und Helfer*innen aus, indem sie ihr Profilbild mit entsprechenden Schriftzügen oder Apellen versehen, wie z. B. #stayathome o. ä. Viele Aufrufe, Solidarität zu zeigen, werden dort ebenfalls geteilt, wie die Aktion am letzten Sonntag gemeinsam die "Ode an die Freude" zu singen/zu spielen oder auch zu bestimmten Uhrzeiten aus den geöffneten Fenstern der Wohnungen den unermüdlichen Helfer*innen in der Krise per Applaus zu danken.

 

Enstscheiden Sie für sich oder mit Ihrer Familie oder Kindern, ob und welche Form der Solidaritätsbekundung die richtige ist und zu Ihnen passt. Ihre Beteiligung zeigt jedoch anderen Mitmenschen, dass sie sich in diesen Zeiten nicht allein gelassen fühlen müssen und stärkt unser aller Gemeinwesen.


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