Über die KEFB

… woher sie kommt

Die Katholische Erwachsenen- und Familienbildung im Bistum Essen gGmbH – kurz KEFB – ist einer der größten Bildungsträger im Ruhrgebiet. Seit 2006 ist die KEFB der Rechtsträger für 11 Familienbildungsstätten und ein Diözesanbildungswerk mit dezentraler Struktur.
Die gemeinnützige Bildungsarbeit erfolgt in drei Bildungsregionen, KEFB West, Mitte und Ost. In diesen Regionen von Duisburg bis Lüdenscheid, kooperieren die Einrichtungen der KEFB mit anderen katholischen Trägern, wie z. B. mit den Pfarreien, den Einrichtungen des KITA-Zweckverbandes, der Caritas mit ihren Ortsverbänden, sowie kommunalen Einrichtungen und anderen freien Trägern.
Alle Einrichtungen der KEFB sind staatlich anerkannte Weiterbildungseinrichtungen nach dem Weiterbildungsgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen und nach dem Gütesiegelverbund Weiterbildung e.V. zertifiziert.

… wofür sie steht

Die KEFB steht für eine hohe Qualität ihrer Bildungsangebote, für Offenheit, Toleranz und die Wahrnehmung der christlichen Werte. Das wird in den Bildungsangeboten deutlich. Denn die inhaltliche Ausrichtung der KEFB unterscheidet sich von der inhaltlichen Ausrichtung anderer Bildungsanbieter im Ruhrgebiet. Die KEFB bietet den Menschen vor Ort nicht nur die Möglichkeit des lebenslangen Lernens, sondern betrachtet den Menschen systemisch, ganzheitlich auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes in seiner individuellen, familialen und beruflichen Lebenswelt. Die Teilnahme an den Angeboten ist offen für alle Menschen, unabhängig ihrer Herkunft, Kultur, ihrer religiösen Orientierung und ihres Geschlechts. Die KEFB ermöglicht Bildung, Begegnung, Orientierung und Unterstützung in verschiedenen Lebenslagen und die Berührung mit der Botschaft Jesu Christi. Sie schafft mit ihrer hohen dezentralen Struktur Bildungs-, Begegnungs- und Erfahrungsräume, in denen Menschen sich mit fachlicher Unterstützung in ihrem Quartier oder Sozialraum austauschen und ganz individuelle Lernerfahrungen in einer überschaubaren Gruppe machen können.

… und was uns antreibt

Die gemeinnützige Bildungsarbeit der KEFB wird neben ihrem kirchlichen Auftrag auch durch ihren gesellschaftlichen Auftrag angetrieben. Denn die pädagogische Arbeit in den Einrichtungen der KEFB greift stets bedarfsgerecht aktuelle gesellschaftliche, individuelle und familiale Themen auf. Thematisiert wird der Mensch in seiner individuellen Entwicklung von der Geburt bis zum Tod sowie im Spannungsfeld von Familie, Beruf und anderen gesellschaftlichen Herausforderungen. Das Leben in der Familie in ihren unterschiedlichen Formen und ihrer Vielfalt, die Auseinandersetzung mit Gott und der Welt, Ökologie, Nachhaltigkeit und Digitalisierung unter Berücksichtigung ethischer Aspekte sowie die qualifizierte Unterstützung ehrenamtlichen Engagements und die Prävention sexualisierter Gewalt sind weitere Handlungsfelder.
Die bedarfsorientierten Bildungsangebote wirken primär präventiv gegen Armut, Populismus, sexualisierte Gewalt und Suchtverhalten. Sie ermöglichen den Menschen gesellschaftliche Teilhabe. So sieht sich die KEFB in ihrer täglichen Arbeit mit den Menschen vor Ort als Brückenbauer zwischen den modernen und vielfältigen Lebensstilen in der heutigen Gesellschaft und der Besinnung auf die christlichen Werte. Die Angebote bieten Orientierung, ermöglichen die Entwicklung der Persönlichkeit und stärken die Alltagskompetenzen. Sie fördern die Sprachfähigkeit, den Dialog sowie die Kommunikationsfähigkeit in Familie und Beruf und das soziale Miteinander in Gruppen und in der Gesellschaft. Sie wirken friedensstiftend und stärken die Demokratie. Die Einrichtungen setzen sich bewusst für die soziale Gerechtigkeit und den Erhalt der Demokratie und unserer Verfassung in der BRD ein. Sie orientieren sich an den Bedarfen der Menschen vor Ort im Quartier und pflegen entsprechende Kooperationen im gesellschaftlichen und kirchlichen Raum.

 

 

Unser Jahresbericht 2019 als -> Download (PDF)